Aysch bringt rote Pfaffenhütlein

Vortrag von Werner P. Binder beim Verein Alt-Rothenburg über die "Literarische Landschaft zwischen Steigerwald und Frankenhöhe"
Freitag, 18. 11. 2016 | Gasthof "Zur Glocke" | 20.00 Uhr | Eintritt frei

In 80 schön illustrierten Beiträgen hat Werner P. Binder seine zwischen 2005 und 2012 als Serie in der "Fränkischen Landeszeitung" und in der "Windsheimer Zeitung" erschienenen Texte über fränkische Autoren und andere Teilnehmer am "Literaturvertrieb" vom Mittelalter bis in die Gegenwart im Jahr 2015 zu einem über 530 Seiten starken Buch zusammengefasst und ergänzt. Das Besondere dabei ist,
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Eine anschauliche Übersicht

Verbindung von Naturerlebnis und Geschichtskunde im Burggarten

ROTHENBURG – Geschichtsinteressierte können sich freuen: Eine Informationstafel im Burggarten zeigt eine grafische Darstellung der staufischen Reichsburg Rothenburg, von der nicht viel erhalten ist, mit erläuterndem Text in Deutsch und Englisch.
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Rothenburger Diskurse 2016/17

Ralf Krüger, vor dem Hochaltarretabel der Jakobskirche am 5. März 2005.

Die Rothenburger Diskurse verstehen sich als Auswahl besonders relevanter und aktualitätsbezogener Vorträge lokaler wie ausgewählter externer Veranstalter.

Sie möchten das breite Spektrum des Angebots an wissenschaftlicher und kultureller Weiterbildung in Rothenburg dokumentieren und nachhaltig unterstützen.

Die nun 3. Reihe der Rothenburger Diskurse im Halbjahr 2016/17 ist eine Gemeinschaftsaktion des Bereichs Kunst, Kultur und Tourismus der Stadt Rothenburg mit der Evang. Tagungsstätte Wildbad, der Lessing-Hochschule Berlin, dem Evang. Erwachsenenbildungswerk, dem Verein Alt-Rothenburg und der Oskar-von-Miller-Realschule Rothenburg.

Hier stellen wir Ihnen den aktuellen Programmflyer der "Rothenburger Diskurse 2016/17" zur Verfügung.
Ihr Klick zum Programm [210 KB]



Der Verein Alt-Rothenburg veranstaltet
im Rahmen der Rothenburger Diskurse 2016/17
u.a. diese Vorträge:


12.11.2016 | St. Jakobskirche | 16:00 Uhr
Dr. Ralf Krüger
550 Jahre Herlin-Altar in St. Jakob – Eine Einführung
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03.02.2017 | 20:00 Uhr | Glocke
Dr. Dietrich Wünsch:
Die Reformation in Rothenburg –
Weichenstellung für Lebenswege, die sich in Rothenburg kreuzen
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Der Zeit voraus: das Reichsstadtmuseum Rothenburg

01. Oktober 2016 - 30. September 2017
Medien der Reformation - Kampf der Konfessionen.
"Shitstorm" in der Renaissance?


Der ansbachische Kanzler Georg Vogler hinterließ nach seinem Tod 1550 der Stadt Rothenburg eine riesige Sammlung von reformatorischen Flugschriften. In diesem Fundus wird der erbittert geführte Glaubens- und Kulturkampf, der während der Reformation tobte, auf dramatische Art deutlich.

Das Reichsstadtmuseum wird in einer Ausstellung diese Konflikte, die sich sehr stark in den frühen Printmedien der Neuzeit niederschlugen, wieder aufleben lassen. Den Auswirkungen kann man heute noch nachspüren und findet erschreckende aktuelle Parallelen: Bildersturm, zerstörte Gebäude, Hassprediger sind keine Phänomene der Gegenwart, sondern waren damals bereits Realität.

Natürlich werden auch wieder Aktionen am Internationalen Gästeführertag, zum "Rothenburger Frühling", Tag des offenen Denkmals und während der "Stadtmosphäre" stattfinden. Diese werden kurzfristig hier, im Rothenburger Veranstaltungskalender und / oder im Fränkischen Anzeiger bekanntgegeben.

Flugschriften der Reformation als Medienereignis

1554 gelangte mit der Bibliothek des ansbachisch-markgräflichen Kanzlers Georg Vogler mit 58 Bänden eine der bedeutendsten Flugschriftensammlungen in Rothenburger Besitz. Ihre Inhalte zu vermitteln und die Umwälzungen der Medienlandschaft des frühen 16. Jahrhunderts darzustellen, hat sich das Reichsstadtmuseum mit einer Sonderausstellung zur Aufgabe gemacht.
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Sonderausstelllung

Das Rothenburger Kriminalmuseum zeigt seit Mai diesen Jahres eine viel beachtete Sonderausstellung mit dem Titel: Mit dem Schwert oder festem Glauben - Martin Luther und die Hexen.

Thematisiert werden die Auslegung des Hexerei-Delikts durch die Jahrhunderte wie auch die unterschiedlichen Stellungnahmen Martin Luthers zum Hexenwesen.

Fundstück aus dem Internet

Durch purem Zufall habe ich dieses kleine, kurze Filmchen über den Wiederaufbau Rothenburgs im Internet endeckt. Leider ohne jegliche Quellenangabe. Falls der Autor bzw. der Rechteinhaber ausfindig zu machen ist, bitte ich um eine kurze Mitteilung.

Fundstück aus dem Internet

Bitte beachten Sie:
Wir müssen den Röderturm leider vorübergehend wegen eines Trauerfalls schließen. Die Wiedereröffnung wird hier bekanntgegeben.

Linde-Verzeichnis aktualisiert

Dr. Hellmuth Möhring

© Jochen Ehnes

Dr. Hellmuth Möhring, 2. Vorsitzender des Verein Alt-Rothenburg, hat sich die Mühe gemacht und das Verzeichnis der "Linde" von Beginn 1909 bis zum Jahr 2014 aktualisiert.

Sie können es sich hier als PDF-Datei herunterladen. Eine interessante Lektüre. Erstaunlich, welche Beiträge man hier (wieder) findet.
zum aktuellen Verzeichnis [1.092 KB]

Wir zeigten den Film am 20. November 2015

Der Film, der nicht nur in Rothenburg

Aufmerksamkeit erregte: Er wird auf dieser Tagung gezeigt. Auch der "Brettheim"-Film wird vorgeführt.

Fundstück - Filmclip Rothenburg um 1950

Rothenburg unterm Hakenkreuz

Noch vor drei Jahrzehnten war das Thema Nationalsozialismus in Rothenburg weitgehend tabu, als ob es die zwölf Jahre der Entrechtung und Entmenschlichung nicht gegeben hätte. Lediglich Dieter Balb brachte im Fränkischen Anzeiger schon früh eine Artikelserie zur NS-Zeit heraus. Doch zu einer umfassenden Aufarbeitung anderer, die man erwarten konnte, kam es nicht. Dagegen wurde in zeitnahen und zeitfernen Schilderungen der Bombardierung die „Opferrolle“ der Stadt und ihrer Einwohner unter der „Flammenwalze feindlicher Bomber“ in allen Einzelheiten darstellt. In den letzten Jahren erforschte eine Gruppe von Bürgern unterm Dach des Evangelischen Bildungswerks die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Rothenburg und damit auch ihr tragisches Ende in der NS-Zeit.

Auch wenn der Verein Alt-Rothenburg in den letzten Jahren sich des Themas in Publikationen lobenswert annahm, so haben bis heute diejenigen, die für die Darstellung der Stadtgeschichte Verantwortung getragen haben und tragen, die Jahre des Nationalsozialismus bis heute umfassend und zusammenhängend nicht erforscht und somit auch nicht begreiflich gemacht, wie dieser nationalsozialistische Hochmut in Rothenburg schon in den 1920er-Jahren entstehen konnte und welche bösen Früchte er bis 1945 trug. Nicht nur die stark beklagte Bombardierung der Stadt mit 96 Toten.

Diese Online-Dokumentation, verantworten die Herausgeber und das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Rothenburg. Mit der Darstellung der Geschehnisse zwischen 1920 und 1945 und der Jahre danach bis etwa 1960 stehen wir erst am Anfang des Versuchs, die vielfältigen Fragen zu beantworten, wie es dazu kommen konnte, dass zwölf Jahre deutscher Geschichte, eigentlich nur ein Wimpernschlag, unauflöslich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten und mit dem Namen Adolf Hitler verbunden sind und sie ausreichten, Europa zu zerstören. Ohne die vielen kleinen Nazis in den Städten und Dörfern, ohne die vielen Mitläufer und Stummen wären diese zwölf Jahre nicht möglich gewesen. Damit lässt sich die unheimlich erscheinende Logik verbinden, dass diese Geschichte nur so und nicht anders abrollen musste.
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